Ernährung bei Rheuma und Arthrose?


Gehörst du auch zu den 20 Millionen Menschen in Deutschland, die nach Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie an einer Form von Rheuma leiden?

Zum Beispiel zu den fünf Millionen, deren Gelenke durch Arthrose bereits so abgenutzt sind, dass jede Form von Bewegung starke Schmerzen verursacht? Oder zu den sieben Millionen mit schweren chronischen Rückenschmerzen?

Und wusstest du, dass du mit der richtigen Ernährung bei Rheuma und Arthrose viele Formen in den Griff bekommen kannst?

Inhaltsverzeichnis:

  1. Rheuma ist nicht gleich Rheuma
  2. Schmerzen reduzieren durch die richtige Ernährung bei Rheuma und Artrose
  3. Ernährung bei Arthrose: Auf Austern musst du nicht verzichten

Rheuma ist nicht gleich Rheuma

Hunderte von Krankheitsbildern fallen unter den Oberbegriff Rheuma.

Info:

Mediziner unterscheiden zwischen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, degenerativen Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, Weichteilrheumatismus und Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden.

Wobei die Gemeinsamkeit darin besteht, dass es (immer wieder) zu chronischen Entzündungen kommt.

Betroffen sind mehr Frauen als Männer, vor allem ältere und übergewichtige. Aber eben nicht nur. Es gibt auch Kinder und Jugendliche, die bereits darunter leiden.

Die richtige Ernährung bei Rheuma kann die Behandlung nicht ersetzen, aber gut unterstützen. Wobei es übrigens nie zu spät ist, von einer Umstellung der Ernährung zum Beispiel bei Arthrose zu profitieren.

Schmerzen reduzieren durch die richtige Ernährung bei Rheuma und Artrose

Essen ohne Zucker hilft dir bei Rheuma

Arthrose behandeln ist nicht einfach, das wissen alle, die darunter leiden. Viele Betroffene suchen Alternativen zu Schmerzmitteln. Bewährte Mittel sind beispielsweise Akupunktur oder Physiotherapie.

Diese helfen, vor allem, wenn auch die Ernährung genau auf die rheumatische Erkrankung abgestimmt wird.

Die eine richtige Ernährung bei Rheuma gibt es nicht. Dazu sind die Krankheitsbilder zu unterschiedlich.

Bekommen Patienten mit Arthritis fette Fischarten wie Hering oder Lachs empfohlen, so sollten diejenigen mit Gicht wegen des hohen Puringehaltes (natürlicher Bestandteil einiger Lebensmittel) lieber darauf verzichten.

Info:

Es ist also zunächst wichtig, dass du die Lebensmittel herausfilterst, die dir nicht guttun.

Am besten mithilfe eines Ernährungsspezialisten, der genau weiß, welche Nahrungsmittel von vornherein ausgeschlossen werden können und bei welchen du ein bisschen herumprobieren musst.

Für alle entzündlich-rheumatischen Erkrankungen gilt aber: So wenig fettes Fleisch wie möglich. Also auch keine Wurst.

Der Grund: Die nur in tierischen Lebensmitteln vorkommende Arachidonsäure ist an den Entzündungsreaktionen maßgeblich beteiligt. Omega-3-Fettsäuren wirken dem entgegen.

Dafür musst du jetzt aber keine teuren Chia-Samen besorgen. Es genügt, wenn du deinen Salat mit dem richtigen Öl aufpeppst – beispielsweise mit Leinöl.

Ernährung bei Rheuma: Folgende Tipps haben sich bewährt:

  • kaum Eier, Sahne oder Schmalz
  • fettes Fleisch und Wurst möglichst weglassen
  • wenig Zucker
  • Öle mit Omega-3-Fettsäuren wie Rapsöl, Walnussöl oder Leinöl
  • mindestens einmal pro Woche Fisch
  • fettreduzierte Milchprodukte
  • Vollkorn und Hülsenfrüchte

Zum Naschen solltest du auf Nüsse ausweichen. Sie enthalten nicht nur Vitamine aus der B- Gruppe und Vitamin E, sondern auch Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Phosphor.

Mehrere Portionen Obst und Gemüse am Tag versorgen den Körper zusätzlich mit Vitaminen, Ballaststoffen und Co.

Ernährung bei Arthrose: Auf Austern musst du nicht verzichten

Ingwer gegen Arthrose

Wichtige Bestandteile der richtigen Ernährung bei Arthrose sind:

  • Chilischoten,
  • Koriander,
  • Ingwer,
  • Zimt,
  • Pfeffer,
  • Minze,
  • Kurkuma,
  • Fenchelsamen,
  • Wacholderbeeren und
  • Rosmarin.

Auch Lauch, Knoblauch und Zwiebeln schützen die Knorpel in den Gelenken.

Mit einer so unterstützten Ernährung bei Arthrose gelingt es mitunter, Entzündungsprozesse zu verlangsamen oder sogar zu verhindern.

Die optimale Ernährung bei Rheuma ist alles andere als eintönig und von einer klassischen Diät weit entfernt. Und doch, wenn du sie richtig durchführst, werden mitunter nicht nur die Schmerzen weniger, es purzeln auch die Pfunde.

Darüber freut sich dann zum einen dein Spiegelbild und zum anderen deine Gelenke. Denn weniger Gewicht bedeutet auch mehr Entlastung für die Knochen.

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